Neuer UNESCO-Bildungsbericht fordert reiche Länder auf, mehr Geld in weltweite Bildung zu investieren
Der UNESCO-Weltbildungsbericht 2010 „Ausgeschlossene einbinden“ zeigt, dass immer noch 72 Millionen Kinder weltweit keine Schule besuchen. Dem Bericht zufolge fehlen jährlich 16 Milliarden US-Dollar, um das Ziel des weltweiten Aktionsprogramms „Bildung für alle“ im Jahr 2015 zu erreichen. Die reichen Länder werden in dem Bericht dazu aufgefordert, ihre Ausgaben für Bildung deutlich zu erhöhen.
Hier finden Sie eine Zusammenstellung von Dokumenten, Stellungnahmen und Pressebeiträgen.
http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/bildungplus.html?artid=729
Ein Beitrag aus der Tagung: Unterricht in heterogenen Klassen (Teil 2) - Module zur Heterogenität
Bad Boll, 14. – 16. Dezember 2009, Tagungsnummer: 501909
http://www.ev-akademie-boll.de/fileadmin/res/otg/501909-Schumann.pdf
Dieser Text ist ausschließlich zum persönlichen, privaten Gebrauch bestimmt; Daher hier nur der Verweis auf die Quelle!
(ein Beitrag von Gernot Herz)
was bringt eigentlich das jamaikanische Schulsystem – im Saarland? Schwarz – gelb – grün kommt erstmals eine Landesregierung daher und der Koalitionsvertrag zeigt schon, dass die absolute Priorität dem Bildungsbereich zukommt, denn er folgt als erster Punkt nach der unverzichtbaren Präambel. Interessant ist hier die Frage, welche Schulform das neue Bündnis gebiert: die Gemeinschaftsschule! Hört sich nicht so ideologisch belastet an wie Gesamtschule, legt aber den Schwerpunkte offensichtlich auf die innere Differenzierung und die Möglichkeit in einer Schule alle drei Bildungsabschlüsse – das Abitur nach 13 Jahren – zu erwerben.
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Eine Studie der Bertelsmann Stiftung sieht im geplanten Betreuungsgeld ein falsches Signal für sozial benachteiligte Familien.
Der Besuch einer Kinderkrippe für Kinder unter drei Jahren hat einen positiven Einfluss auf die Bildungsbiographie, zeigt die Untersuchung der Bertelsmann Stiftung. So erhöht sich beipielsweise die Wahrscheinlichkeit, ein Gymnasium zu besuchen, um 40 Prozent. Noch größer ist der Effekt bei Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen oder Zuwandererfamilien. Am stärksten profitieren Kinder, deren Eltern höchstens einen Hauptschulabschluss haben.
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Der Dresdner Bildungsgipfel 2008 hat bereits die Aufstockung der Bundesmittel angekündigt. Aber dort war keine Rede von Steuersenkungen, die alle öffentlichen Kassen schwächen, um Familien, Unternehmen, Erben und Hoteliers zu entlasten. Wer mit Bildung winkt, damit Schleswig-Holstein oder Sachsen diesem Unfug zustimmen, macht keinen Deal, sondern einen wirklich dummen Kuhhandel.
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Steuern-Bildungspolitik;art141,2969763
Ein Gespräch mit der großen Bildungsreformerin Hildegard Hamm-Brücher über Bachelor, Master und die Demokratisierung der Hochschulen.
http://www.zeit.de/2009/45/C-Hamm-Bruecher
Im Gespräch: Bildungsforscher Hurrelmann
10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Bildung und Forschung investieren? Diese Vorgabe sei nur Symbolpolitik, kritisiert Klaus Hurrelmann von der Hertie School of Governance. Ein Jahr nach dem „Bildungsgipfel“ debattieren an diesem Donnerstag die Ministerpräsidenten darüber -
Interview
Die diesjährige Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller ist eine "Chronistin des Alltagslebens in der Diktatur".
Die 56-jährige Schriftstellerin Herta Müller ist die zwölfte Frau, die den Literatur-Nobelpreis erhält. Sie gilt als Dichterin der Heimatlosigkeit. Tatsächlich ist sie eine der sprachmächtigsten Autorinnen der Gegenwart
Das Lebenswerk der heute 56-Jährigen deutsch-rumänischen Autorin zeugt von schmerzhaften Erinnerungen an eine düstere Vergangenheit unter dem Ceausescu-Regime, dem die im seinerzeit deutschsprachigen Banat geborene Autorin erst 1987 entkommen konnte, als sie zusammen mit ihrem damaligen Mann Richard Wagner die Ausreise beantragte und nach Deutschland ausreiste.
Müller erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kleist-Preis, den Joseph-Breitbach-Preis, den Würth-Preis für Europäische Literatur und 2006 den Walter-Hasenclever-Literaturpreis. Seit 1995 ist Herta Müller Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Mit ihrem aktuellen Roman "Atemschaukel" steht sie auch auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises, der in der kommenden Woche bei der Frankfurter Buchmesser verliehen wird.
Hier finden Sie die wichtigsten Bildungsserver in Deutschland.
http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=450