In der Bildungsforschung Deutschlands wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) gibt am 3. Februar in Bamberg den Startschuss für das bislang größte Bildungsforschungsprojekt in Deutschland. Vom Nationalen Bildungspanel (NEPS) erwarten Forscher und Politiker erstmals verlässliche Daten darüber, wie sich Kompetenzen bis ins hohe Erwachsenenalter entwickeln. In dem Exzellenznetzwerk an der Universität Bamberg sollen alle vorhandenen Kompetenzen und Erfahrungen in der empirischen Bildungsforschung miteinander verknüpft werden.
Dem interdisziplinären Netzwerk gehören neben zahlreichen Instituten
aus dem Bildungsbereich unter anderem auch das Institut für
Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg, das Münchner
ifo-Institut, das Wissenschaftszentrum für Sozialforschung (WZB) in
Berlin und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in
Mannheim an. Eingebunden in die Arbeit des neu gründeten Instituts für
bildungswissenschaftliche Längsschnittforschung (INBIL) an der
Universität Bamberg sind auch namhafte Wissenschaftler der
Universitäten Berlin, Dresden, Gießen, Göttingen, Hamburg, Hannover,
Kiel, Leipzig, München, Siegen und Tübingen.