Unterhalb finden Sie eine chronologische Sammlung von Meldungen und Artikeln zur Bildungspolitik.

Partizipationslücken – Social Software in der Hochschullehre

von Petra Grell und Franco Rau


Abstract


"Lernende durch die Einbindung von «Web 2.0»-Angeboten aktiver in Lehrveranstaltungen einzubeziehen, ist ein aktuell diskutiertes Thema. Ziel dieses Beitrags ist es, jenseits der im theoriebasierten Fachdiskurs erwähnten Potenziale anhand empirischer Arbeiten auch typische Probleme zu analysieren, die mit der Umsetzung von Social Software im Bereich der Hochschule einhergehen. Methodisch handelt es sich nicht um eine Meta-Studie, sondern um eine vom Umfang her begrenzte, daher beispielhafte, aber systematische Sichtung vorwiegend englischsprachiger, empirisch basierter Arbeiten zum Einsatz von Social Software – insbesondere Blogs und Wikis – im Rahmen von Hochschullehrveranstaltungen. Die Analyse der gesichteten Fallstudien zeigt, dass das Phänomen ausbleibender studentischer Partizipation thematisiert wird, dass verschiedene Überlegungen zur Forcierung verbindlicher Beteiligung erprobt, jedoch die Folgen dieser spezifischen Interventionen zur Erhöhung der Beteiligung nur selten reflektiert werden. Abschliessend werden grundsätzliche Probleme und Spannungsfelder partpartizipativer Ansätze mit digitalen Medien im Bildungsraum Hochschule diskutiert."  (23 Seiten)

 

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Bildungsgipfel: Schavan und Merkel sind gescheitert


Was für eine Blamage: Die Bundeskanzlerin lädt die Ministerpräsidenten ein zum Bildungsgipfel - und steht hinterher mit leeren Händen da. Bildungsministerin Annette Schavan sagt daraufhin lieber eine Pressekonferenz ab. Zu Recht. Selbst dem Pförtner ist die Sache unangenehm. Ja, sagt er, für 17:15 Uhr hätte die Ministerien eigentlich eine Pressekonferenz angekündigt. Lesen Sie mehr zum Thema "Bildungsgipfel II"

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Was gute Bildung kostet

15.12.2009 - Jürgen Spaniol

Bund und Länder wollen bis 2015 sieben Prozent der Wirtschaftskraft für Bildung ausgeben. Selbst wenn dies gelänge - für ein gutes Bildungswesen wäre es immer noch zu wenig. Vor einem Jahr verständigten sich Bund und Länder beim so genannten Bildungsgipfel darauf, bis 2015 zehn Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP) für Bildung und Forschung aufzuwenden: sieben für Bildung, drei für Forschung.

Quelle: Hans Böckler Stiftung

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"Wissen über Bildung"

Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation legt Tätigkeitsbericht vor

Unter dem Titel "Wissen über Bildung" ist der neue Tätigkeitsbericht des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) für die Jahre 2006 bis 2008 erschienen. Auf 200 Seiten weist sich das Institut als führend in Bildungsforschung und Bildungsinformation aus.

 

tl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.jpghttp://www.dipf.de/pdf-dokumente/institut/dipf-bericht-2006-2008/at_download/file

 


Schlaue Kinder, schlechte Schulen

 

Wie unfähige Politiker unser Bildungssystem ruinieren - und warum es trotzdem gute Schulen gibt

 

Droemer Knaur Verlag, München 2008

ISBN-10 3426274396

ISBN-13 9783426274392

Gebunden, 285 Seiten, 16,95 EUR

 

Als "aufrüttelnde Streitschrift zur Bildungspolitik" würdigt Robert Habeck dieses Buch von Christian Füller. Es unterscheidet sich für ihn wohltuend von vielen anderen Büchern über das schlechte deutsche Schulsystem, so dass sein anfänglicher Überdruss an diesem Thema schnell verfliegt.

 

mehr infotl_files/artikel/allgemein/pfeilrot.gif http://www.perlentaucher.de/buch/29566.html

 


Interview mit Jürgen Zöllner - "Wer nicht mitmacht, ist nicht guten Willens"

"In der Öffentlichkeit werden oft Schnellschüsse gefordert. Aber wir haben hier ein grundsätzliches Problem, das ja nicht zum ersten Mal auftaucht. Nur die Dimension ist neu. Wir sind in diesen Schwierigkeiten, weil die Ausbildungskapazitäten im Vergleich zum Bedarf an Lehren in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich sind. Maßnahmen können da logischerweise nicht sofort wirken." (O-Ton J.Zöllner)

Lesen Sie hierzu ein Interview mit ihm: tl_files/koblenz-media/sitepics/verkn.jpgzum Interview

Siehe dazu auch einentl_files/koblenz-media/sitepics/verkn.jpgArtikel in der FR zur "Lehrerabwerbung. Offensichtlich hat auch hier die Bremse der "Föderalismusreform" zugeschlagen. Ist die KMK nicht wirklich überflüssig?
"Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßte den Appell gegen Lehrerabwerbung. Er bleibe jedoch eine "Luftnummer", wenn die Arbeitsbedingungen für Lehrer in den Ländern nicht angeglichen würden, sagte Mecklenburg-Vorpommerns GEW-Chefin Annett Lindner."

Lehrerberuf bald auf der Roten Liste?

Dr. phil. Ludwig Eckinger„Es wird höchste Zeit, dass die Kultusminister ihren Winterschlaf beenden“, rät der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger. Er wirft den Kultusministern eine „fahrlässige Untergrabung des Lehrerberufes“ vor. Wenn nichts geschehe, drohe die Profession auf die Rote Liste zu kommen.
„Von der Sitzung der KMK am 5. und 6. März in Stralsund erwartet der VBE eine substantielle Einigung der Länder auf die Behebung des Lehrermangels“, betont Eckinger. 

mehr dazu: http://bildungsklick.de/pm/66552/lehrerberuf-bald-auf-der-roten-liste/

Anmerkung: Die Kultusminister wollten bei ihrer Tagung in Stralsund auch den Konkurrenzkampf um Junglehrer beenden. Die einzelnen Länder sollten sich auf den Grundsatz verpflichten, nicht weniger Lehrer auszubilden als sie einstellen.

Als ersten Schritt wollen die Minister laut Bericht den zukünftigen Bedarf an Lehrern je nach Unterrichtsfach ermitteln und mit den Ausbildungskapazitäten jedes einzelnen Landes abgleichen. Auf eine einheitliche Bezahlung von Lehrern hätten sich die Minister dagegen nicht einigen können.

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