Mittels Medienkritik verständigt sich eine Gesellschaft über ihre Medien, über deren Inhalte sowie deren Rezeption. Im
Medienjournalismus übernehmen die Medien durch ihre Akteure selbst diese Aufgabe. Inwiefern diese Selbstüberwachung gelingt, wird kontrovers diskutiert. Mit dem Aufkommen des Internet übt das Publikum wieder verstärkt direkt Medienkritik (z. B. in Weblogs).
Medienkritik gibt es seit dem 19. Jahrhundert als Kritik an der oberflächlichen Arbeitsweise von Journalisten. Als einer der berühmtesten Kritiker gilt der österreichische Schriftsteller Karl Kraus, der Erfinder des Grubenhunds. Mit dem Aufkommen derMassenmedien, insbesondere des Films, entstanden philosophische Formen der Medienkritik, die auch bereits die Produktionsbedingungen mit einbezogen. Enge Beziehungen gibt es im wissenschaftlichen Bereich zur Medientheorie.
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„Die Schülerinnen und Schüler lernen in dieser Reihe zunächst, warum Werbung uns allen nutzt, wie und warum sich Werbung im Laufe der Zeit verändert, welchen juristischen und standesrechtlichen Beschränkungen Werbung heute unterliegt und wie man sich gegen unangenehme Werbung zur Wehr setzt.
Am Ende der Reihe schlüpfen die Lernenden dann in einem Konferenzspiel in die Rolle des Werberates und entscheiden selber darüber, ob bestimmte Werbung die Grenzen des guten Geschmacks überschreitet.“
http://www.ethos-wirtschaft.de/downloads/doc/_Arbeitsdatei_Werberat.doc
http://www.ethos-wirtschaft.de/downloads/pdf/_Baustein_Werberat.pdf