Im Allgemeinen ist unter einer Theorie ein komplexes, generelles Aussagesystem zur Erklärung bestimmter Tatsachen oder Erscheinungen und den ihnen zugrunde liegenden Gesetzmäßigkeiten zu verstehen. Sie versucht Sinnzusammenhänge auszudrücken, Kontexte zu klären sowie darzustellen wie etwas funktioniert, woraus es besteht, wie es zustande kommt und was es für wen bedeutet (vgl. Hepp/ Krotz/ Winter, 2008: 11).
Als Medientheorien sind systematisierte Aussagen über Medien zu verstehen, die versuchen, deren Wesen und Wirkungsweisen sowie ihre Funktion für die Gesellschaft und das Individuum zu erklären.
Der Baukasten zu einer Theorie der Medien, auch Medienbaukasten genannt, ist eine sozialistische Medientheorie von Hans Magnus Enzensberger.
Der Medienbaukasten knüpft an die Kritik der Kulturindustrie durch die Frankfurter Schule an, steht zugleich jedoch in der emanzipatorischen Tradition von Bertolt Brechts Radiotheorie. Der Medienbaukasten wurde erstmals 1970 in der von Enzensberger herausgegebenen ZeitschriftKursbuch publiziert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Baukasten_zu_einer_Theorie_der_Medien
Hier finden Sie Aufsätze von Prof. Dr. Uwe Wirth aus den
Forschungsbereichen Medien und Medientheorie. Bitte beachten Sie bei
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Kritische Medientheorien (Christian Schicha)
In: Stefan Weber (Hrsg.): Theorien der Medien, Konstanz 2003, S.108-131
http://www.schicha.net/fileadmin/user_upload/Texte/20050630/webschicha.pdf