"Im Zuge der rasanten Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien der letzten Jahre sind die Aufgaben für eine Medienpsychologie in Umfang und Bedeutung enorm gewachsen. Medien durchdringen nahezu alle Bereiche des Alltags vom Arbeitsplatz bis in den Freizeitbereich."
"Unter den Bindestrichdisziplinen, die sich auf „Medien-“ reimen, nimmt die Medienpsychologie einen besonderen Platz ein: Nicht nur hat sie eine lange Tradition im Fach, sondern sie beschäftigt sich auch intensiv mit Problemen aus einem der zentralen Gebiete der Kommunikationswissenschaft, nämlich der Medienwirkungsforschung." (Patrick Rössler
"Medienpsychologie beschäftigt sich mit dem menschlichen Erleben und Verhalten im Zusammenhang mit der Nutzung von Medien. Das Spektrum der betrachteten Medien umfasst sowohl Massenmedien als auch Medien der Individualkommunikation, sowohl klassische Medien als auch sogenannte neue Medien, es reicht also von Printmedien und Fernsehen über Telefon und Email bis zu Internet und Multimedia. Im Vordergrund des Faches stehen Fragen der Medienwahl, der Wahrnehmung, der Verarbeitung und des Erlebens von Medieninhalten sowie Fragen der Medienwirkung (kurz- und langfristige kognitive, emotionale, motivationale Wirkungen, Handeln als Folge der Medienrezeption etc.). Gegenstand ist ferner die nutzergerechte Gestaltung von Medien. Dazu verbindet Medienpsychologie Modelle und Befunde verschiedener psychologischer Teildisziplinen (Allgemeine, Differentielle, Sozial-, Entwicklungspsychologie u.a.) mit eigenen theoretischen und empirischen Ansätzen. Da sich individuelle Mediennutzung und –wirkungen im Kontext überindividueller Einflussfaktoren vollziehen, ist Medienpsychologie auch interdisziplinär orientiert (Medienpädagogik, Mediensoziologie, Sprachwissenschaft, Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Informatik etc.)."
Dieses Zitat aus der Website der Fachgruppe für Medienpsychologie gibt einen Hinweis auf die Bedeutung der Fachdisziplin "Medienpsychologie".
Zitat aus: http://www.fg-medienpsychologie.de/curriculumlast2.pdf
Eine besondere Rolle dabei spielt die "empirische Medienpsychologie", wie sie von PROF. DR. HANKO BOMMERT (Uni Münster) vertreten wird.
Die folgende Liste soll Informationen zur Thematik liefern. Sie ist "noch" sehr ekklektisch aufgebaut, was sich aber im Laufe der Zeit ändern soll.
Wissenschaftliche Beiträge (oder auch Linkhinweise) dazu sind sehr willkommen.