13.02.2012 - 02:02 von Dipl.Päd. Manfred Schreiber (Kommentare: 0)
Duisburg hat gesprochen: Adolf Sauerland abgewählt 13.02.2012, 08:49 Uhr
Er wurde nach der Loveparade beschimpft, bedroht und bei einer Rede mit Ketchup übergossen. Doch Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) machte einfach immer weiter. Jetzt setzten die Wähler dem 56-Jährigen in einem seltenen Akt breiter Bürgerempörung den Stuhl vor die Tür. Die SPD jubelt. Der CDU-Mann an der Spitze der Industriestadt war ihr seit seiner Wahl 2004 immer ein Dorn im Auge.
Dieser aktuelle Fall aus Duisburg zeigt, wie weit sich gewählte Politiker von den Bürgerinnen und Bürger entfernen können. Politiker wie Adolf Sauerland betrachten ihre Ämter als Beute und versuchen sie mit allen Mitteln und bis zum bitteren Ende zu verteidigen.
Genau dieses Selbstverständnis will abgeordnetenwatch.de ändern. Diese Initiative will, dass Abgeordnete durch regelmäßige Bürgeranfragen immer und immer wieder an ihre Aufgabe als Volksvertreter erinnert werden. Und gerade auf kommunaler Ebene gibt es noch eine Menge zu tun, wie der Fall Duisburg zeigt.
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P.S. - Gibt es auch in Koblenz Dinge, die man wissen sollte? Lesen Sie dazu
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