04.02.2011 - 04:02 von Dipl.Päd. Manfred Schreiber (Kommentare: 4)

"Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi warnte vor einem überstürzten Machtwechsel. „Wir hoffen auf einen Übergang in Ägypten, der mehr Demokratie bringt, mit einem Präsidenten wie Mubarak, den der Westen und allen voran die USA als weise ansehen“, sagte Berlusconi."
Quelle: Focus
Siehe auch: http://koblenz-media.de/index.php/nachrichten-leser/items/fuer-ein-handgeld-in-den-schlaegertrupp.html
Anmerkung vom medienkiosk: Da könnte er bei einem baldigen Besuch in Kairo vielleicht noch ein paar Minderjährige mitnehmen. Dabei wäre Mubarak bald überfordert und könnte gleich aufgeben. Im Übrigen könnte Berlusconi selbst gleich dort bleiben. Dann hätte Europa auch was davon. Dort bräuchte er sicher keine Staatsanwälte fürchten.
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Kommentar von Carla | 05.02.2011
Die Idee mit Berlusconi nach Ägypten hat ihren Reiz. Aber man sollte dies nicht auf Berlusconi begrenzen. Wir haben bei uns auch "Backpfeifen" und "andere Unfähige"
"Ein Schelm wer Böses dabei denkt!"
C.K.
Kommentar von Redaktion | 05.02.2011
Als Parteivorsitzender ist Mubarak ja schon zurückgetreten. Das ist schon ein kleiner Anfang. Oder?
Ob Berlusconi sich jetzt anschließt?
Kommentar von Beobachter | 06.02.2011
Wie soll es aber wirklich weitergehen? Amerika ist schon wieder auf seinem Großmacht-Trip. Mubarak soll den Übergang begleiten. Und der willige Tross trottet hinterher.
Ist das der Wille des "aufgestandenen Volkes" der Ägypter? Wohl kaum.
Aber was kümmert das schon Großmächte oder solche die es sein wollen?
Kommentar von Redaktion | 06.02.2011
Wie es mit Mubarak aussieht (und wahrscheinlich auch weiter aussehen wird) können Sie folgendem Bericht entnehmen. Das Foltersystem Mubaraks ist keineswegs am Ende. Amerika und auch Europa hängen weiterhin alten, sehr gefährlichen Machtstrategien an.
So verspielt der Westen Vertrauen - und verpasst eine Chance !
"Die Versprechungen und Dialogangebote, gerade vom jetzigen Vizepräsidenten und ehemaligen Geheimdienstchef Omar Suleiman, wirken in diesem Licht mehr als zynisch."
Auch Nicholas Kulish, Korrespondent der New York Times, wurde in Ägypten verhaftet und 24 Stunden im Gefängnis festgehalten. Dort konnte er hören, wie Verhaftete gefoltert wurden, sagt er.
zum Bericht