19.08.2010 - 09:08 von Dipl.Päd. Manfred Schreiber (Kommentare: 0)
"Ihre Meinung ist uns wichtig! Deshalb führen wir vom 16. August bis zum 12. September 2010 eine Bürgerbefragung zu Grünflächen durch. Parks und Grünanlagen, Stadtbäume, Straßengrün, Kinderspielplätze, Sportplätze oder auch Friedhöfe: sie alle wollen gepflegt und unterhalten werden.
Wir möchten mit dieser Befragung erfahren, wie Sie die Grünanlagen unserer Stadt nutzen und welche Ihnen besonders am Herzen liegen. Durch Ihre Einschätzungen, Vorstellungen und Wünsche gewinnen wir hilfreiche Anregungen für eine bürgernahe Planung und Pflege des städtischen Grüns."
So heißt es auf der Seite
http://www.koblenz.de/gesundheit_umwelt/befragung_gruenflaechen_2010.html .
Der Versuch (Online-Befragung) ist natürlich schon bemerkens- und auch lobenswert. Probleme aber ergeben sich dann, wenn der internet-unerfahrene Benutzer beim Anklicken des Links auf der Seite unten plötzlich und unerwartet auf Probleme stößt.
Beim Nutzen der Browser Google-Chrome, Opera und Safari (unter Betriebssystem Windows 7) erscheint ohne Angabe von Gründen meist eine leere Seite (kein sonstiger Hinweis!).
Grund: Es soll ein Pop-Up-Fenster geöffnet werden. Genau das aber haben viele Nutzer in ihren Browsern abgestellt, weil sie sich hierbei oft von Werbung belästigt fühlen.
Die Nutzer sind nicht immer in der Lage, dies entweder zu bemerken oder kurzfristig auszuschalten! Man sollte aber von einer Behörde mit IT-Erfahrung erwarten können, dass der Besucher der Seite wenigstens in jedem Falle darauf hingewiesen wird, evtl. auch wie man das beseitigen könnte. Eine Internetseite muss prinzipiell mit allen gebräuchlichen Browsern (s.o.) lesbar und "handle-bar" sein! Oder wurde das vielleicht gar nicht geprüft?
Nachtrag dazu am Ende der Meldung!
Andererseits sollte es den Verantwortlichen auch möglich sein, das ganze Verfahren ohne Verwendung von Javascript zu realisieren!
Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann besuchen Sie bitte gleich die Seite http://www.koblenz.de/menue/kontakt.html und melden dies. Das wäre sicher auch im Interesse der Verantwortlichen.
Wir möchten doch nicht annehmen, dass die Befragung nur als Alibi für Bürgerfreundlichkeit dient, oder? 
Nachtrag: Die Stadt hat auf diese Meldung umgehend reagiert und entsprechende Zusatzinformationen dazu gegeben. So sieht Kundenfreundlichkeit und Bürgernähe aus! Danke, da hat jemand wirklich vorbildlich reagiert!!!!!
Der Fragebogen bzw. dessen Aufbereitung ist den teilnehmenden Städten bei dieser bundesweiten Befragung vorgegeben. Die Verantwortung liegt damit bei den Erstellern, die evtl. entsprechend reagieren sollten.
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