14.07.2009 - 10:07 von Dipl.Päd. Manfred Schreiber (Kommentare: 0)
Neben dem Alkoholverbot in zwei Bereichen in Koblenz gibt es ein weiteres dringendes Problem: Sehr viele Fahrradfahrer scheinen offensichtlich die vorhandenen Vorschriften entweder nicht zu kennen oder ganz gezielt zu verletzen. Das gilt für den ganzen Stadtbereich, nicht nur für die Rheinanlagen! Es gibt anscheinend unendlich viele unter-10-Jährige (die nur älter aussehen
)! Es sind nach unseren Beobachtungen aber alle Alterstufen vertreten!
Drastisches Beispiel von vorgestern: Ein etwa 40-jähriger Vater steht mit seinem etwa 10-jährigen Sohn (beide auf dem Fashrrad) an einer Kreuzung an der Mainzerstraße, Ecke Moltkestraße und fährt dann einfach bei Rot über die Kreuzung und fordert seinen Sohn auf ihm doch zu folgen! Ein wunderbares Beispiel für "hervorragende Erziehung".
Unsere zuständigen Behörden dagegen scheinen dem Problem offensichtlich nicht gewachsen! Wir möchten daher auf eine
Webseite in Nürnberg aufmerksam machen, in der wenigstens die Regeln erklärt sind.
Regeln alleine bewirken allerdings in unserer "egomanisch geprägten" Gesellschaft keine Verhaltensänderungen. Daher müssen diese auch konsequent kontrolliert und auch beim Überschreiten sanktioniert werden.
Vielleicht sollte Koblenz sich mal anschauen, was Freiburg hier macht. Rote Ampel überfahren = 100€ !
Aber kann man von unserer Stadtverwaltung überhaupt noch rechtzeitige Reaktionen erwarten?
Wann geschieht in Koblenz dazu Entscheidendes? Oder wird weiter weggeschaut oder laviert bis das Problem ganz unerträglich wird? Das "Alkoholproblem in den Rheinanlagen" hat sich auch aus dem Nicht-konseqent-Reagieren" über längere Zeit entwickelt!
"Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun."
Johann Wolfgang von Goethe
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