04.10.2011 - 09:10 von Dipl.Päd. Manfred Schreiber (Kommentare: 2)
Immer wieder erfahren wir von Rücksichtslosigkeit und "kriminellem" Verhalten von einigen Fahrradfahrer(inne)n in Koblenz. So zuletzt von einem Fahrradfahrer in Metternich (
Bericht der Rhein-Zeitung).
Sicher, das sind nicht die vielen "gesetzestreuen" Fahrradfahrer, es ist eine Gruppe von Radfahrer(inne)n, die prinzipiell keinerlei Rücksicht mehr nimmt. Das Problem dabei ist, dass ihr Verhalten noch dadurch belohnt wird, dass keinerlei Sanktion erfolgt. Dabei ist es ohne Bedeutung, wer die Sanktionen wann und wo ermöglichen muss. Die Polizei oder vielleicht auch das Ordnungsamt?
Wäre es vielleicht sinnvoll, einmal darüber nachzudenken, wie sich die Einführung eines verbindlichen Kennzeichens auch für Fahrräder (und eine ebenso verbindliche Versicherung) verwirklichen ließe? Jedenfalls könnten die Verursacher(innen) dann nicht so einfach davonkommen!
Wer ständige Übertretungen durch Nichtbeachten und mangelnde Reaktion sanktioniert, ist teilweise "mitschuldig". Auch hier gilt wohl eine grundlegende Fürsorgepflicht der Behörden! Müssen immer erst schlimme Ereignisse passieren, bis etwas passiert?
Siehe dazu auch
eine ältere Meldung
Einen Kommentar schreiben
Kommentar von Kimmel Clara | 05.10.2011
Den Vorschlag mit dem Nummernschild und der Fahrzeugversicherung würde ich unterstützen.
Es bleibt aber anzumerken, dass auch sehr viele Fußgänger sich absolut verkehrswidrig verhalten, und dass auch Autofahrer immer rücksichtsloser unterwegs sind. So werden sogar häufig Radfahrer, die die Straße nutzen, durch solche Rowdies durch lautes Hupen von der Straße gedrängt. Wo sollen sie denn hin? Auf den Bürgersteig? Siehe oben!
K.C
Kommentar von Otto | 05.10.2011
Ich glaube es ist zu naiv zu glauben, dass in nächster Zeit etwas passiert. Dazu müsste mehr Manpower her! Das Geld wird aber u.a. für Afghanistan gebraucht.
Wir leben wohl in Absurdistan?