06.05.2009 - 08:05 von Dipl.Päd. Manfred Schreiber (Kommentare: 2)
So betitelt die Rhein-Zeitung (06.05.2009) einen Leserbrief von Dr. Werner Langen, CDU Europaabgeordneter, zur Kandidatur von Prof. Dr. Joachim Hoffmann-Göttig (Bild links) für den Oberbürgermeisterstuhl in Koblenz.
Wenn Herr Dr. Langen den Volksmund als Indikator für die Wahrheit nimmt, sollte er auch dem Volksmund die Argumentation überlassen. Er jedenfalls scheint nicht die Meinung "des Volks" zu vertreten, sondern nur die Meinung interessierter CDU-Kreise! Man muss sich die auch im Leserbrief benutzte Argumentation des Dr. Langen nur einmal genüsslich anschauen, um schnell festzustellen, dass sie mit Logik und Wahrheit absolut nichts zu tun hat. Aber um darauf trotzdem einzugehen: Wer ist denn "der getroffene Hund" ? Kurt Beck? (Hat der das wirklich nötig, jemanden abzukommandieren, und was noch wichtiger ist, lässt sich Dr. Hoffmann-Göttig wirklich kommandieren?) Und von wem getroffen? Welche Mainzer Spatzen sind denn gemeint, die das von den Dächern pfeifen?
Dr. Langen (Bild rechts) meint selbst, dass die Wahrheit nicht niveaulos sein kann. Wenn das stimmt, dann kann er wohl kaum die Wahrheit gesagt haben. Niveauloser als dieser Leserbrief ist nur schwer denkbar.
Aber er hat auch recht, wenn er darauf hinweist, dass letztendlich die Wählerinnen und Wähler das Ergebnis bestimmen. Einer Gängelung durch Dr. Langen bedürfen sie aber nicht!
Die Qualifikation selbst muss entscheiden und nicht irgendwelche hinterhältigen Scheinargumentationen.
Ob Herr Peter Labonte (Bild links) der bessere Kandidat ist, unterliegt nicht der verqueren Argumentation des Europaabgeordneten sondern der Urteilsfähigkeit der Wähler(innen). Gott sei Dank!
Möge der Bessere gewinnen und nicht der populistisch Protegiertere!
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Kommentar von fritz v.U. | 20.05.2009
Wie ich inzwischen feststellen musste, gibt bzw. gab es weitere Leserbriefe zu dieser Thematik. Seltsam, dass dabei immer wieder Dr. Joachim Hoffmann-Göttig im Mittelpunkt der Kritik stand. Es war aber fast immer keine konstruktive Kritik.
Herr Labonte wurde zwar erwähnt, aber nicht angegriffen. Liegt das vielleicht daran, dass man nichts über ihn weiß? Wäre er dann geeignet?
Kommentar von Fritz Otto | 30.07.2009
Immer noch kommen solche ungehörigen Leserbriefe, die nur runter machen wollen. Hoffentlich reagieren die Wähler entsprechend!