Massaker auf der Insel Utøya

03.08.2011 - 05:08 von Dipl.Päd. Manfred Schreiber (Kommentare: 0)

Nach dem Massaker in Oslo und auf der Insel Utøya ist das Erlebnis noch nicht wirklich verstanden oder verarbeitet. Überall auf der Welt wird gerätselt und auch "spekuliert". Dabei schießen manche Politiker häufig über das gebotene Maß hinaus. Beispiele dazu können wir täglich in den Medien und der Presse "genießen". Vielleicht hilft da ein wenig, was ein  Forscher in Norwegen dazu zu sagen hat:

Friedensforscher Galtung:"Wir müssen verstehen, wie Breivik denkt". Ich hoffe, dass in Norwegen Selbstreflexion einsetzt"

Seine Enkelin überlebte auf Utøya das Massaker von Anders Behring Breivik - im Interview spricht der Friedensforscher Johan Galtung über mögliche Gründe für die Entstehung des Wahns, notwendige Konsequenzen aus der Tat und politische Verantwortung.


"Das Zusammenstehen der Norweger ist nicht Ausdruck besonderer Stärke, sondern eine natürliche sozialpsychologische Reaktion auf einen Angriff. Die Sozialdemokraten wurden angegriffen, die Politik insgesamt - also solidarisiert man sich. Ich hoffe, dass in Norwegen nun auch die Selbstreflexion darüber einsetzt, dass die Gesellschaft endlich ein wirkliches Miteinander der Kulturen lebt, kein multikulturelles Nebeneinander." (Galtung)

 

mehr dazu tl_files/A-pict/pfeilrot.jpg http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,777942,00.html

 


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