Neues Hochwasser ?

13.01.2011 - 01:01 von Dipl.Päd. Manfred Schreiber (Kommentare: 2)

Koblenz und das Januar-Hochwasser 2011

 (10.01.2011- Die Pegelstände scheinen stabil zu sein. Offensichtlich ist Koblenz zunächst einmal relativ unbeschadet an einem größeren Schaden vorbeigeschrammt!) Aber noch kann es wiederkommen.


tl_files/verkn.jpg Das große Aufräumen - Hochwasserbilanz  (Rheinland-Pfalz aktuell vom Dienstag, 11.1.2011 | 16.00 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz)

Stand 16.01.2011(14.01.2011) - Das Wasser steigt schon wieder. Und es sinkt seit Mittag 16.01. auch wieder!

Pegel KoblenzZeitlinie des Pegels Koblenz  

 

tl_files/verkn.jpg Neue Nachricht (13.01.2011):   Nach Dauerregen erwartet die Hochwasser-Vorhersage-Zentrale vor allem in der nördlichen und östlichen Neckarregion Wasserstände mit "kritischen" Höhen. Die Murr hat Teile der Backnanger Innenstadt überflutet. Heidelberg bereitet sich auf das schlimmste Hochwasser seit 2002 vor.

Auch der Main-Pegel könnte nach Entspannung wieder steigen

Das muss natürlich auch an Koblenz vorbei!

 

BUGA-Gelände wird wegen Hochwassers geräumt -Bild dem SWR entnommen

(7.01.2011) - In Koblenz rechnet das Amt für Brand- und Katastrophenschutz Anfang kommender Woche mit dem höchsten Wasserstand seit zehn Jahren. Der Rhein-Pegel soll bis auf acht Meter steigen, das war zuletzt 2001 der Fall. Bei rund 7,20 Metern steht das Deutsche Eck unter Wasser. Die Feuerwehr geht davon aus, dass das Wasser dann auch in die Altstadt gelangt. Nach einer Lagebesprechung zwischen Einsatzkräften und Behörden hieß es, die Sperrung von Parkplätzen und Straßen sowie die Schließung der Hochwassertore werde vorbereitet.

 

tl_files/verkn.jpgWie sieht es augenblicklich am Deutschen Eck aus?

tl_files/verkn.jpg Bilder aus Köln

tl_files/verkn.jpg Die Flut nimmt den Rasen mit

 

Zweimal ist die Bundesgartenschau Koblenz 2011 im vergangenen Jahr an einem Hochwasser haarscharf vorbeigeschrammt. Doch angesichts der  diesmal erwarteten Wasserstände hat am 7.1.2011  schon der große Abbau in den Uferbereichen von Rhein und Mosel angefangen: Die Bundesgartenschau Koblenz 2011 bereitet sich intensiv auf das Hochwasser in den nächsten Tagen vor, hat aber keine Zweifel, diese Herausforderung schultern zu können.

Die Baustellen wurden weitgehend hochwassersicher gemacht. Die Organisatoren ließen nach Angaben einer Sprecherin 1.500 Sandsäcke zum Schutz eines Blumenhofs auslegen.

 

 

tl_files/verkn.jpgBildimpressionen vom 9.1.2011 (nur mit Flash)

tl_files/verkn.jpgRheinpegel in Koblenz

tl_files/verkn.jpgAktuelle Pegelstände

tl_files/verkn.jpg Ein Blick zur Mosel (Video)

tl_files/verkn.jpgIn Zell


Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, die Hochwassermeldungen zu beachten.

Informationen beim Bürgertelefon unter 0261 4040410 oder 0261 4040420



Ein Riesenproblem ist aber noch anzumerken: In den letzten Tagen kamen immer mehr "Hochwasser-Touristen", die sogar die Arbeit der Hilfs- und Rettungsdienste z.T. erheblich behinderten. Viele davon vermutlich aus Gebieten, die weitab der Problembereiche wohnen und sich an dem Schauspiel ergötzten. Dabei fuhr man natürlich mit dem eigenen Auto vor und belegte dabei Plätze für den laufenden Straßenverkehr und die Zufahrten der Hilfsorganisationen. Ganz rabiate "Zeitgenossen" brachten es dabei sogar fertig, sich handgreiflich mit Hilfsdiensten und Ordnern auseinander zu setzen.

Ein solches Verhalten kann man wohl nur noch als "assozial" bzw. "dissozial" bewerten.   


Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Otto Friedrich | 10.01.2011

Wir möchten uns ganz herzlich für die immer aktuellen Informationen und Hinweise auf aktuelle Pegelstände bedanken. Damit konnte koblenz-media unsere Angst ein wenig verringern! Wir sind schon die ganze Nacht auf den Beinen um nicht überrascht zu werden.

Das Bürgertelefon war wohl etwas überfordert bei so vielen Anrufen.
O.F.

Kommentar von Clara | 10.01.2011

Dem Zusatz am Ende des Artikels kann ich nur zustimmen. Das war und ist unverschämt und absolut unsolidarisch.
Anmerken sollte man dabei vielleicht noch, dass viele Eltern ihre kleinen Kinder relativ unbeobachtet ziemlich nahe am Strom herumlaufen ließen und im Fall des Falles gar keine Hilfe mehr hätten leisten können.
Das ist nicht nur assozial, nein, das nenne ich "unverantwortlich und fast schon verbrecherisch"

C.