Parken wo´s beliebt?

04.04.2011 - 11:04 von Dipl.Päd. Manfred Schreiber (Kommentare: 0)

In mehreren Artikeln in der RZ (04.04.2011) "beschwert" sich das Ordnungsamt wegen der Parkgewohnheiten rücksichts- und veranwortungsloser Autofahrer, speziell in der Rheinstraße. Na ja, wegen der BUGA muss man schon ein wenig "Schau" betreiben.

 

Aber an vielen Stellen ist das schon lange üblich und wird anscheinend nicht geahndet. Beispiele dazu vor der CONSULT-INVEST (häufig ein Jaguar oder andere große Limousinen  - Passieren mit Rollator oder Kinderwagen ist bei weniger als 75 Zentimeter nur noch über die Straße möglich!) oder noch gravierender vor der Notarkammer ebenfalls in der Roonstraße, wo Autos speziell der höheren Preisklasse direkt vor der Kreuzung Hohenzollernstraße - weniger als 3 Meter!) parken. Offenbar gibt es hier besondere Bedingungen für "besondere Menschen."  Jeden Tag kontrolliert das Ordnungsamt diesen Bereich. Viele Autofahrer, die ohne jegliche Behinderung des Verkehrs vielleicht mal einige Minuten zu lange parken erfahren diese Vorzugsbehandlung nicht!

 

Dazu zwei weitere konkrete Beispiele an anderer Stelle:

 

In dem Artikel bittet das Ordnungsamt die Autofahrer um mehr Rücksichtnahme. Bei der großen Menge rücksichtsloser Autofahrer in Koblenz eher ein Eingeständnis der "Unfähigkeit" des Ordnungsamtes. Die Klage wegen zu weniger Einsatzkräfte scheint auch eher ein Abenkungsmanöver. In der Schlossstraße, der Löhrstraße  und an anderen Orten, wo man schön spazieren kann, sind meist mehr als genug Mitarbeiter im gemütlichen Schlendergang auszumachen.

 

Vielleicht jetzt einmal im Umkehrschluss eine Bitte an das Ordnungsamt: Schafft doch erst einmal eine Prioritätenliste je nach Gefährlichkeit und bringt diese auch der Öffentlichkeit zur Kenntnis. Große Artikel in der Rheinzeitung mit momentanen Schwierigkeiten sind eher geeignet von Grundproblemen abzulenken.

Gefordert sind "kluge" (man merke das Wortspiel!) Entscheidungen!

 


Zurück

Einen Kommentar schreiben