24.02.2011 - 09:02 von Dipl.Päd. Manfred Schreiber (Kommentare: 2)
"Das Jugendamt hat schwere Fehler gemacht" betitelt Hartmut Wagner seinen Kommentar zum Missbrauchsdrama in Fluterschen in der Rhein-Zeitung vom 24.Februar 2011.
Dabei führt er verschiedene Aspekte auf, die ihn zu dieser gravierenden Aussage führten. Ähnliche Erfahrungen konnte man auch in der Vergangenheit in Rheinland-Pfalz und anderswo nachlesen.
Nun kann man in diesem Fall nicht mehr prophylaktisch tätig werden, das wurde offenbar versäumt. Die strafrechtlichen Konsequenzen können das geschehene Unrecht nicht mehr gutmachen.
Wenn dem so ist, ergibt sich aber die Frage. "Ist ein solches Geschehen eventuell auch bei uns in Koblenz denkbar"?
Es wäre sehr hilfreich und sinnvoll, wenn sich das Koblenzer Jugendamt dazu einmal öffentlich positionieren würde. (Diese Anregung sollte allerdings auch rückwirkend gelten - wenn wir an die "Probleme mit Jugendlichen in den Rheinanlagen und anderswo" denken. Auch damals gab es wenig Erhellendes vom Jugendamt zu hören. Entsprechende Anfragen wurden einfach nicht beantwortet. Das wird möglicherweise auch mit bzw. nach diesem Artikel nicht anders sein! Ist der kritische Bürger ein zu vernachlässigender Faktor, der eher stört?)
Sie können sich, wenn Sie es wollen, in diesen Frage auch an das Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales (Amt 50) wenden. Die Adresse und Ansprechpartner finden Sie
hier !
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medienkiosk-koblenz
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Kommentar von Kurt Walter | 24.02.2011
Interessanter Artikel mit einem beklemmenden Inhalt.
Ich hoffe, dass darauf möglichst viele Meldungen eingehen. Es ist einfach schon schlimm genug, was in diesem Feld bisher passiert ist!
W.K.
Kommentar von Beobachter | 03.03.2011
Es ist leider anzunehmen, dass in Koblenz "das Kind erst in den Brunnen fallen" muss. Hier gibt es anscheinend andere Prioritäten bei Investitionen. Profit und Imagepflege geht über "Jugendpflege"!