04.02.2012 - 04:02 von Dipl.Päd. Manfred Schreiber (Kommentare: 5)
Erstveröffentlichung am 29.August 2011 - Diese Nachricht wird immer wieder wiederholt, da sich anscheinend keine oder nur wenige erkennbaren Konsequenzen feststellen lassen.
Wer spielt hier mit dem Faktor "Vergessen"? Warum liest man (z.B. in der RZ) immer öfter von "kriminellem Handeln" aber nicht von Bürger-Informationen der beteiligten Behörden und Ämter, was man dagegen zu unternehmen gedenkt? Es handelt sich hier nicht um Dumme-Jungen-Streiche ! Zeitungsartikel alleine sind keine Lösung!
Wie heißt es noch so schön: Koblenz, die Stadt zum Leben und Bleiben.

(05.02.2012)
Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.(RZ)
(31.01.2012)
Polizei Koblenz - Meldungen für die Stadt Koblenz (Mittelrhein-Kurier)
(26.01.2012)
Versuchter Raub: Kunden halten Täter auf (RZ)
(25.01.2012)
Passant hilft, Ladendieb zu fangen (RZ)
(24.01.2012)
Löhrstraße: Mit Gullydeckel in Juweliergeschäft eingebrochen (RZ)
(21.01.2012)
Handyraub mit vorgehaltener Machete: Vier Männer rauben iPhone (RZ)
(20.01.2012)
Altstadt: Gruppe überfällt 21-Jährigen und raubt ihn aus
Koblenz - "Er kam aus der Kneipe, wollte nach Hause, ging allein durch die Altstadt, als er in der Marktstraße überfallen wurde: Ein 21-Jähriger wurde am frühen Freitagmorgen Opfer eines Raubüberfalls in Koblenz." (RZ)
(15.01.2012) Koblenz
Ein randalierender Mann hat am frühen Sonntagmorgen mehrere Glasscheiben am Beatusbad eingeschlagen.
(15.01.2012) Koblenz
"Fünf verletzte Polizeibeamtinnen und -beamte, vier Festnahmen, zwei beschädigte Streifenwagen und mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand, Beleidigung und weiterer Straftaten sind das Ergebnis einer Personenkontrolle am Sonntagmorgen, 15. Januar 2012 auf der Koblenzer Herberichstraße."
Nachtrag am 16.12.11
Neonazi-Hetze im Internet – Elf Angeklagte räumen Vorwürfe ein
"Geständnisse im Prozess um Neonazi-Hetze im Internet: Elf Angeklagte haben vor dem Landgericht Koblenz eingeräumt, für das rechtsradikale „Widerstand-Radio“ als Moderator gearbeitet zu haben, berichtet die Rhein-Zeitung. Vor Gericht stehen zwölf Männer und Frauen aus Rheinland-Pfalz und sechs weiteren Bundesländern."
Nachtrag am 09.12.11
Koblenzer Nachtleben: Polizei-Einsatz an den Brennpunkten (RZ)
Nachtrag am 07.12.11
Diebe werfen Schaufenster mit Kanaldeckel ein (RZ)
Nachtrag am 22.11.11
Gewaltexzess nach der Party (RZ)
Nachtrag am 21.11.11
Koblenz bei Nacht: Zerstörungswut an Autos ausgelassen(RZ)
Nachtrag am 17.11.11
In der Koblenzer Altstadt eskaliert die Gewalt (RZ)
Nachtrag am 07.11.11
Zerstörungswut und Gewalt in Koblenzer Bussen steigen (RZ)
Nachtrag am 06.11.11
Gleich vier Einbrüche in Wohnungen am helllichten Tag (RZ)
Nachtrag am 02.11.11:
Etliche Sachbeschädigungen in der Halloween-Nacht (RZ)
Nachtrag am 28.10.11:
Nachts in Koblenz: Reifenstecher und Kat-Diebe unterwegs (RZ)
Nachtrag am 25.10.11:
Randalierer treten Außenspiegel in Pfaffendorf ab (RZ)
Nachtrag am 10.10.11:
Rollstuhl gestohlen, demoliert und weggeworfen (RZ)
Nachtrag am 19.9.11:
Schläger im Koblenzer Nachtleben unterwegs (Rhein-Zeitung)
Nachtrag am 11.9.11:
38 Autos sind in den Stadtteilen Lützel, Neuendorf und Wallersheim zwischen Freitag, 18.30 Uhr, und Samstag, 9 Uhr, von Unbekannten zerkratzt worden (RZ)
Nachtrag am 9.9.11:
Aber nicht nur Koblenz ist von krimineller Gewalt betroffen (RZ)
Nachtrag am 8.9.11:
Neues Vorkommnis in den Rheinanlagen!
Nachtrag am 2.9.11: Auf unserem Weg in die Innen-Stadt (von der Mainzerstraße aus) sahen wir ca 10 Autos, bei denen mindestens ein Rückspiegel brutal abgebrochen neben dem Auto lag. Da nicht davon auszugehen ist, dass die Besitzer dafür verantwortlich sein können, zeigt sich wieder, wie grundsätzlich kriminell hier einige aus blinder Zerstörungswut handeln. Das hat auch mit einem "Dumme-Jungen-Streich" nichts mehr zu tun!
Wann und wo wird endlich darüber nachgedacht, wie die Gesellschaft und der Staat hierauf antworten sollen? Aber nicht nur nachgedacht! Es muss auch konsequent gehandelt werden!
"In Koblenz will man den Problemen mit verstärkten Kontrollen begegnen. Dafür braucht es genug Personal. Schon aus aus diesem Grund sollte die Polizei unbedingt mit offenen Karten spielen." (Kommentar von Ingo Schneider, RZ)
Ob das bei den (von der Koblenz-Touristik organisierten) Streifzügen durch die Koblenzer Justiz- und Kriminalgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart auch beinhaltet ist, ist eher zweifelhaft!
(KO-29.08.2011) -Laut einer
Meldung der Rhein-Zeitung vom 29.August 2011 ist Koblenz die gefährlichste Großstadt in Rheinland-Pfalz. Rang 13 in der bundesweiten Kriminalitätsstatistik will schon etwas heißen!
Diese Entwicklung ist allerdings nicht plötzlich eingetreten sondern eher schleichend und vor allem unbeachtet. Dabei spielt sicher auch die mangelnde Präsenz der "Ordnungsmacht Polizei" eine Rolle, die ohne Frage auch auf die politisch initiierte Ausdünnung der Personaldecke dieser Behörde und ihre unzureichende Ausstattung zurück zu führen ist. (Siehe dazu eine Meldung vom 25.10.2011) (Danke Herr Lewenz!)
Kriminalität selbst (in jeder Form) ist eine allgemeingesellschaftliche Erscheinung, die im Kleinen beginnt (Siehe Nachtrag vom 2. September (oben)! Wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht, fällt auch auf, dass viele Bürgerinnen und Bürger (quer durch die Altersgruppen) es mit Geboten und Vorschriften nicht sehr genau nehmen! Wenn dabei keine negative Reaktion erfolgt, wird das dann zur Gewohnheit. Warum soll man sich an "unbequeme" Vorschriften oder Gesetze halten, wenn die Übertretung nicht prinzipiell geahndet wird oder werden könnte?
Da passt es exakt ins Bild, wenn viele Koblenzer(innen) mehr oder weniger "egozentrisch" und manchmal auch "ziemlich rücksichtslos" durch die Straßen wandern. (Hoppla, jetzt komm ich!)
Sicher gibt es gewaltige Unterschiede zwischen direkten Gewalttaten und Ordnungswidrigkeiten! Aber Grenzüberschreitungen sind vorprogrammiert!
Siehe dazu auch
http://koblenz-media.de/index.php/nachrichten-leser/items/fahrradfahren-und-gesetze.html
Ob wir von den Mainzern vielleicht was lernen können?
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Neuer Präventionsansatz der Polizei:
"Gewaltbereitschaft und Gewalthandeln Heranwachsender ist nach wie vor ein Problem. Um diesem entgegenzuwirken, beschreitet die Polizei mit dem Medienpaket „Heimspiel“ nun einen neuen Weg. Ziel dieses Präventionsansatzes: Junge, gewaltaffine Menschen zum Gespräch und zum Nachdenken über Gewalt anregen. Das Besondere: „Heimspiel“ ist kein typischer Präventionsfilm und kommt ohne rechtliche oder moralische Appelle aus. Das provoziert die Zielgruppe zur Diskussion und findet auch bei Fachkräften in der außerschulischen Jugendarbeit, die das Medienpaket zur Gewaltprävention einsetzen können, große Akzeptanz. Ein Praxistest hat dies eindrucksvoll gezeigt.
Weitere Informationen zum Medienpaket und zum Praxistest finden Sie im Internet unter: www.polizei-beratung.de/heimspiel.
Aber auch hier gilt: Die Idee alleine reicht nicht. Sie muss auch umgesetzt werden!
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Kommentar von Beobachter | 02.09.2011
Vielleicht ist diese Darstellung ein wenig zu pointiert, im Prinzip aber bedenkenswert.
Die Fragen sind vor allem: Wenn die Annahme stimmt, warum ist diese Entwicklung so eingetreten? und Was kann man dagegen unternehmen?
Kommentar von Anna Schmitz | 09.09.2011
Wenn ich all die letzten Meldungen sehe bekomme ich richtig Angst. Man kann sich zu gewissen Zeiten gar nicht mehr aus dem Haus trauen, auch nicht in manchen Gebieten in Koblenz.
Ich bin 70 Jahre alt und könnte mich nicht einmal wehren. Polizeistreifen sind ohnehin fast nicht mehr zu sehen, ein wahres Eldorado für Kriminelle und Gewalttäter!
Kommentar von Anna Olef | 19.09.2011
Offensichtlich sind unsere Ordnungsbehörden (Ordnungsamt, Polizei u.a.) nicht mehr in der Lage die schlimme Entwicklung zu kontrollieren, geschweige denn, gegen zu wirken. (Vielleicht sollten sie dies aber auch einmal zugeben!)
Machen wir nur weiter so!
Kommentar von Taunide | 26.10.2011
Seit 66 bzw. 43 Jahren wurde/wird sukzessive jede Form struktureller Gewalt (v.a. Schule, Polizei) demontiert. Wenn auf Vergehen nur der Du-Du-Zeigefinger folgt, mag das im Einzelfall durchaus adäquat sein. Vor allem Migranten aus den anders strukturierten Gesellschaften Ost-/Südosteuropas und Vorderasiens missverstehen aber diese Haltung als Aufforderung zum "Ruhig weiter so!", zeigen den Stinkefinger und ziehen perspektivlose junge Deutsche mit. Únd wieder ist es eine Minderheit, die eine Mehrheit terrorisiert. Integrationsbemühungen und Maßnahmen zu Steigerung der Qualifikation greifen da nicht immer.
Anmerkung der Redaktion: Wir veröffentlichen jeden Kommentar, wenn er existierenden Gesetzen nicht widerspricht. Was hier der Fall ist. Das gilt unabhängig davon, ob wir der gleichen Meinung sind. Meinungsfreiheit ist eines der größten Güter unserer Verfassung.
Kommentar von Beobachter | 21.11.2011
Es sieht so aus als ob die Abstände der Straftaten immer kleiner würden. Was unternimmt die Obrigkeit dagegen? Ein wenig Aufklärung täte wirklich not!