29.09.2009 - 03:09 von Dipl.Päd. Manfred Schreiber (Kommentare: 0)
Mobbing ist in Deutschland und anderswo schon lange kein Fremdwort mehr. Immer mehr Menschen in nahezu allen Gesellschaftsschichten sind davon betroffen. Und immer mehr "Mobber" scheinen nicht mehr zu merken, was sie eigentlich treiben. Beispiele dazu gibt es z.B. bei der
France-Télécom.(In 18 Monaten nahmen sich 24 Mitarbeiter der France Télécom das Leben. Die Unternehmensführung reagiert mit Begriffen wie "Selbstmordmode" nicht eben feinfühlig. Gewerkschafter geißeln die angebliche Profitgier des Managements.) Auch in England haben wir ein Beispiel, das betroffen macht oder machen sollte.
Mutter tötet sich und behindertes Kind .
Fast immer ist damit auch ein Wegschauen "der Gesellschaft" (im näheren oder weiteren Umkreis der Betroffenen) verbunden. Motto: Was geht mich mein Nachbar an? "Wer wegschaut bei Mobbing und Cyber-Mobbing oder Mobbing bagatellisiert, unterstützt die Mobbing-Täter", ist selbst Mittäter!
Nicht bedacht wird dabei häufig, dass jeder auch selbst einmal betroffen sein könnte! Es gibt keine Garantie dagegen! Spätestens wenn man selbst einmal Hilfe bräuchte, kommt das in Betracht. Dann aber ist es meist schon zu spät.
Rund 1,5 Millionen Menschen erleben z.B. jeden Tag in der Bundesrepublik Psychoterror am Arbeitsplatz. Viele dieser Betroffenen, aber auch Vorgesetzte und Kollegen, stehen oftmals hilflos vor diesem Problem. Mobbing-Betroffene werden gekündigt oder sind durch die langen Quälereien am Arbeitsplatz arbeitsunfähig geworden.
Aber nicht nur am Arbeitsplatz, auch an anderen Orten gibt es Mobbing: Viele Kinder sind beispielsweise in der Schule fortwährend Angriffen ihrer Mitschüler ausgesetzt.
Sie benötigen Informationen und Hilfe wegen Mobbing? Dann sind Sie
hier richtig!
Ebenfalls interessant die Site: http://wiki.mobbing-gegner.de/Mobbing
Auch andere Entwicklungen zeigen in diese Richtung: Beispiel (Auch hier spielten Ausgrenzung u.ä. eine Rolle!)
Es gibt dabei vermutlich nur graduelle Unterschiede, so verniedlichend wie das auch klingt!
Beispiele mit sinnlosen
Quälereien von Tieren (Gequälter Schwan stirbt an seinen Verletzungen) zeigen ebenfalls in die Richtung einer Verrohung der Gesellschaft.
Die
Ethik von Albert Schweitzer sollte unabdingbar in den Erziehungsplänen von Eltern und Schulen verankert werden!
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